24.03.2018: SV Fortuna 50 Neubrandenburg – GHV I 27:13

Dem Favoriten unterlegen

Am Samstag (24.03.2018) mussten die Handballmänner des Güstrower HV beim Staffelfavoriten SV Fortuna 50 Neubrandenburg antreten. Die Gastgeber büßten in der laufenden Saison bisher ganze 2 Punkte ein und haben mit dieser Bilanz den direkten Wideraufstieg in die Oberliga Ostsee-Spree im Blick. Auf diesem Weg sind sie nicht mehr aufzuhalten, daher hatten sich die Barlachstädter vorgenommen, den Favoriten etwas zu ärgern. In Hinspiel konnten die GHV-Männer das Spiel lange offen halten, lagen zur Halbzeit vorn und mussten sich am Ende mit 17:22 geschlagen geben.Dieses Erlebnis hatten die Fortunen noch genau im Hinterkopf und waren gewarnt, nicht leichtfertig zu agieren. Nach einer Phase des Kennenlernens legten die Hausherren mit dem 1:0 vor. Die Gäste glichen im Folgeangriff aus. Erneut zogen die Neubrandenburger zum 2:1 voran. Die Gäste ließen sich in der Folge dann von den Gastgebern beeindrucken, verloren ihre konzeptionelle Marschroute und ließen zu, das Neubrandenburg auf 6:3 davon ziehen konnte. Die Barlachstädter fanden nicht die rechten Mittel, um die Abwehrreihen zu überwinden und scheiterten ein ums andere Mal am Neubrandenburger Schlussmann. Immer wieder gelang es den Gastgebern sich Chancen herauszuspielen und die Gäste sprichwörtlich alt aussehen zu lassen. Zur Pause verabschiedeten sich beide Teams mit 12:5 in die Kabine.

Durchgang zwei eröffneten zwar die Güstrower mit einem Treffer, aber die Hausherren ließen keine Möglichkeit ungenutzt, um ihre Linie fortzusetzen. Häufig arbeiteten sie mit dem Mittel des 7. Feldspielers, um erfolgreich abzuschließen, da sie teilweise mit den etwas gestärkten Abwehrreihen der Güstrower allein mit nur sechs Spielern nicht zu recht kamen. Im Gegenzug stellten sie dann die Spielmacher der Gäste teilweise unter Bewachung, um den Spielfluss zu hemmen. Im weiteren Spielverlauf traten Abstimmungsprobleme bei den verunsicherten Güstrowern auf, Fehlwürfe nagten an der Morel. Da auch die Wechselmöglichkeiten zu wünschen übrig ließen stellte sich bei den Barlachstädtern auch ein zunehmender Kräfteverschließ ein. Ernüchternd mussten sich die GHV-Männer am Ende mit 27:13 geschlagen geben. Sie konnten an diesem Tag nicht ihr Spielvermögen abrufen, um den Favoriten so richtig zu ärgern.

Nun heißt es, Spiel abhaken und nach vorne schauen. Bereits in zwei Wochen stehen sich beiden Mannschaften erneut beim Final Four gegenüber und da möchten die Barlachstädter den Zuschauern ein anderes Gesicht zeigen.

GHV: Oliver Mayer, Peter Ritzrau, Marcel Tiedemann (1), Michael Köhler (1), Clemens Golatowski, Pascal Burke (1), Paul Golatowski (1), Till Mallach (4), Tim Dethloff (5), Johannes Karl

 
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